Bilder aus dieser Zeit:
  • Programmheft_1
  • Stammtisch im neuen Sportheim
  • Programmheft_3
  • Einweihungsfest
  • Mannschaft 1980
  • Programmheft_2


"Wir werden es schon schaffen", so die Meinung der Verantwortlichen bei der Einweihung des neuen Sportheims am 30.August 1980. Mit einer Tanzveranstaltung am Freitag wurden die Feierlichkeiten eröffnet. Am Samstag, fand nach der Einweihung der Steinachhalle, eine Weihung des Sportheims durch Pfarrer Mähr statt. Danach würdigten die Verantwortlichen der Sportverbände die Leistung der FC Mitglieder. Anschließend spielte die Musikkapelle in gewohnter Weise auf.

Auch in der Presse wurde die Einweihung groß angekündigt, die Schlagzeilen waren:

"Neues Zuhause für den FC"
oder
"Der ganze Ort kann stolz sein"
und
"Das neue Sportheim kann sich sehen lassen"

Neben der Fertigstellung des Sportheims wurde in dieser Zeit auch das Flutlicht am Sportplatz angebracht, hierfür mußte eine Leitung vom Käppele bis zum Sportplatz verlegt werden.

Sportlich war man beim Stadtteilpokalturnier in Mühringen erfolgreich, dort belegte man den 1.Platz.

Vom 11.Juli bis 20.Juli fand auf dem Sportplatz in Untertalheim ein A-Jugend Stadtteilturnier statt, bei dem die A-Jugend der SG Ober/Untertalheim das Endspiel gegen Betra mit 1:0 gewann. Die B-Jugend der SG, die für die Mannschaft aus Nordstetten kurzfristig einsprang, verlor im Spiel um Platz 3. gegen Empfingen mit 3:1 und wurde überrachend vierter.

Im März 1980 trat der 1. Vorstand Peter Withum von seinem Amt zurück, der 2. Vorstand Alfred Klink führte den Verein bis zur nächsten Wahl am 5.April weiter. Berthold Faßnacht erklärte sich, trotz großer Bedenken seinerseits, bereit das Amt zu übernehmen.

Die Vorstandschaft:
  • 1. Vorstand: Peter Withum später Berthold Faßnacht
  • 2.Vorstand: Alfred Klink
  • Kasse: Edi Klink / J Götz
  • Schriftführer: Robert Schwarz
  • Spartenl.Fussball: Manfred Scherrmann
  • Spartl.Tischtennis: ---
  • Spartl.Wandern: Linus Steimle
  • Jugendleiter: Trudbert Groß

Die Ausschußmitglieder:
Richard Kossmann, Wilhelm Schlotter, Gregor Klink, Andreas Hamm, Anton Pfeffer, Josef Kaupp, Anton Kesenheimer, W. Weihing, Martin Ade, Hans Dengler.

Trainer: Josef Fiederer
Schiedsrichter: Johannes Götz
Frauenwart: Brigitte Wehle
Jahresbeitrag: 15,-DM Jugend 10,-DM

Das neue Sportheim kann sich sehen lassen.
Einweihung am Samstagabend / Ein Schritt weiter auf dem Weg zum Sportzentrum / Bald Allwetterplatz.

Mit der Einweihung des neuen Sportheims des FC Untertalheim am Samstagabend ist das geplante Sportzentrum im Steinachtal ein gutes Stück weiter gekommen. Für eine längere Phase dürfte dies aber nun die letzte Feierlichkeit gewesen sein, die sich an die Eröffnung der Steinachhalle anschloß. Allerdings ist das nächste Großprojekt, bis zu dessen Verwirklichung noch einige Zeit ins Land gehen wird, schon geplant: ein Allwettersportplatz mit den Maßen 30X48 Meter soll künftig dem Sportverein sowie auch der Schule bei der Steinachhalle noch zur Verfügung stehen. Die Genehmigung hierfür, so Ortsvorsteher Bok am Samstagabend, sei schon erteilt worden. Vereinsintern hatte man sich auch schon mit dem Gedanken befaßt, eine Tennisabteilung zu gründen und einen Tennisplatz zu errichten.
Am Samstag war es jedoch das Sportheim , das nach langer Mühe und vielen freiwilligen Arbeitsstunden feierlich eingeweiht wurde. Den Auftakt hierfür bildete ein Festgottesdienst in der Steinachhalle, dem sich die Einweihung des Sportheims durch Pfarrer Mähr anschloß. Hernach hatten die vielen Gäste und Interessierten die Gelegenheit, das neue Sportheim in Augenschein zu nehmen.
Der neue Vereinsvorsitzende Berthold Faßnacht machte nach seiner Begrüßung der Gäste allerdings deutlich, das dahinter "harte Arbeit" gestanden habe. Faßnacht: "Eine harte Zeit ist nun zu Ende gegangen. So, wie sich das Sportheim heute präsentiert, kann es sich sehen lassen". Der Sportvereinvorsitzende streifte danach noch einmal die Entwicklung bis zum Sportheimbau. In rund 5000 freiwilligen Stunden hatten die Mitglieder ansehnliche 600 Kubikmeter Raum umbaut - eine Leistung, für die der Vorsitzende allen Helfern am Samstag herzlich dankte. Er richtete an alle die Einladung recht häufig als Gast ins Sportheim zu kommen.

Kassierer Eduard Klink klärte danach auf , dass für den Anbau fast 110 000,- DM (56 500,-€) aufzubringen gewesen seien. Rund 40 000,- DM (20 500,- €) hätte man zu Baubeginn in den Kassen zählen können. Zustande gekommen sei die ganze Sache nur Dank eines großzügigen Darlehns der Brauerei sowie der Unterstützung von Ortsvorsteher Bok und Bürgermeister Hägele beim Landessportbund. In seinen Dank schloß Klink auch Stadtbaumeister Ruda ein sowie die vielen freiwilligen Helfer und die Frauen, die alles auf Hochglanz gebracht hätten. Ortsvorsteher Bok bezeichnete den Bau des Sportheims als eine großartige Leistung, auf die Bevölkerung stolz sein könne. Hiermit gehe endlich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, meinte er. Bok bezeichnete das neue Sportheim seinem Zweck dienlich und den Ansprüchen genügend. Die Verantwortlichen hätten in der Wahl der Ausstattung einen guten Geschmack bewiesen. Als nicht leicht beschrieb er den Entschluß, sich zunächst für den Standort "unten im Tal" zu beschränken, da dadurch eine Trennung vom eigentlichen Sportplatz in Kauf genommen werden mußte. Auf der anderen Seite würden die Sportler aber in dem geplanten Allwetterplatz, der zugleich auch von der Schule mit benützt würde, einen guten Ausgleich finden. Einen entscheidenden Verlust müßten die Fußballer aber auch nicht bei ihrem "alten Sportplatz" auf der Höhe hinnehmen: dort wurde jetzt eine Flutlichtanlage installiert sowie eine Wasserzuführung. Im Sinne des Gemeinsinn der Vereine, meinte Bok, daß es deshalb richtig sei, jene zu unterstützen. Dem Verein wünsche er auf dem Rasen einen gleich guten Erfolg sowie weiter eine so glückliche Hand beim weiteren Ausbau der Sportanlagen.
Nach einigen unterhaltsamen Stücken der Musikkapelle Fortuna, richtete auch der Sportkreisvorsitzende Manfred Wittich einige Worte an die Gäste. Er meinte, dass der Sportverein durch diesen Gemeinschaftsinn einen weiteren Beweis seiner Verantwortungsfreude und der Existenzberechtigung erbracht habe. Im Namen aller Vereine des Landkreises überbrachte er Glückwünsche und überreichte einen Scheck. Der Bezirksvorsitzende des Verbands Nördlicher Schwarzwald, Richard Frey , richtete Grüße des Bezirks aus und gab bekannt, dass der Staffeltag im Juni 1981 in Untertalheim stattfinden wird, so dass hier der Mittelpunkt des kameradschaftlichen Treffens sein wird. Eine große Tombola mit vielen Gewinnen wartete danach auf die Gäste, die auch herzhaft zugriffen.

Die Abschlußtabelle 1979/1980

Kreisliga-A Staffel 2
1 SV Wachendorf 56-25 41:15
2 SV Bergfelden (N) 84-34 38:18
3 VfR Renfrizhausen 52-38 35:21
4 FC Untertalheim 44-34 34:22
5 SV Mühlen (A) 64-43 33:23
6 SG Vöhringen 66-43 31:25
7 SV Vollmaringen 94-46 31:25
8 SG Empfingen (A) 51-59 30:26
9 SV Marschalkenzimmern 52-47 27:29
10 TSG Wittershausen 60-61 27:29
11 SV Felldorf 51-54 27:29
12 SF Salzstetten (N) 64-68 27:29
13 ASV Nordstetten 37-40 26:30
14 VFL Hochdorf 31-96 8:48
15 FC Holzhausen 30-101 5:51
























Stadtteilpokalturnier vom 13. bis 22. Juni
Vorrunde in Mühringen, Rückrunde in Ahldorf
Untertalheim - Rexingen 1:1
Nordstetten - Untertalheim 1:4
Mühlen - Untertalheim 1:2 Viertelfinale
Ahldorf - Untertalheim 0:1 Halbfinale
Dettensee - Untertalheim 0:2 Finale

Die weiteren Platzierungen
1. Untertalheim
2. Dettensee
3. Bildechingen
4. Ahldorf

Jugendfußball.
Die Weltstadt London hinterließ tiefe Eindrücke.

Bevor die A-Jugendspieler und ihre Betreuer sich jedoch auf die Reise zur Britische Insel machen durften hatten sie noch eine schwere Aufgabe vor sich. Nachdem man bis zur Winterpause nur einen Minuspunkt kassierte und in der Rückrunde kurz vor Ende nur knapp hinter Freudenstadt lag, kam alles auf das letzte Spiel an. Den Kreisstädter reichte ein Punkt zur Meisterschaft. Nach dramatischem Spiel in Obertalheim war das Glück am Ende auf des Gegners Seite.

Schon am nächsten Tag ging es dann los. Mit dem Bus starteten sie in Richtung Nordwesten, ein kurzes Stück mit der Fähre und dann auf der falschen Straßenseite nach Oxford. Dort nahm man an der ersten offenen westeuropäischen A-Jugend Meisterschaft teil. Der Spielplan führte sie mit dem Nachwuchs zweier englischen Profimannschaften und einer dänischen Spitzenmannschaft zusammen. Trotzdem ließen sie sich nicht beeindrucken und verloren nur knapp. Tiefe Eindrücke hinterließ die Weltstadt London, die ausgiebig erkundet wurde.
Ein seit Jahren gehegter Wunsch, einmal A-Jugend-Stadtteil-Pokalsieger zu werden, ging dagegen in Erfüllung. Der FC Untertalheim ist in letzter Minute als Veranstalter eingesprungen und konnte acht Mannschaften begrüßen. Im neunten Anlauf und zum fünften Mal im Endspiel hat es dann endlich geklappt, die SG Ober/Untertalheim ist A-Jugend Stadtteil-Pokalsieger.

Bemerkenswert ist auch der 29:0 Sieg der D II Jugend, was bis dahin auch der höchste Vereinssieg war.

Die Betreuer:

A-Jugend Waldemar Weihing / Heiner Axt
B-Jugend Karl Weihing
C-Jugend Harald Joachim / Reinhard Ade
D I-Jugend Rainer Klink
D II-Jugend Martin Wehle
E-Jugend Hans-Heinz Hötzel
F-Jugend Hans-Heinz Hötzel

7.Vereinspokalturnier Abschlußtabelle
Platz Verein Punkte Tore
1. Sportverein
2. Musikverein
3.
4.