Berichte und Bilder von Moritz Möhrle.



Wanderung am 17. Februar 2019:

Halbtagswanderung:  Weg der Besinnung, Neu-Nuifra-Staudach-Haiterbach.
Die Wanderführerinnen waren Monika Armbruster und Ulrika Braun.

War es der neu geschaffene" Weg der Besinnung" zwischen Haiterbach und Neu-Nuifra oder das schöne, vorfrühlingshafte Wetter am Sonntag, das die 49 Wanderer zur Nachmittagtour bewegt hat. Der auf Initiative von Familie Kaupp und dem Landratsamt Freudenstadt neu ausgeschilderte Weg gibt an den 10 verschiedenen Stationen Zeit zum Nachdenken und etwas Besinnung in unserer hektischen Welt. Die Gruppe startete in Altnuifra und ging zum Staudach oberhalb von Haiterbach mit seinen schönen Ausblicken. Die Wanderführerinnen haben an den Stationen immer die Erklärungen zu den ausgewählten Stellen gegeben. Der Weg ist gut zu laufen und für die erste Nachmittags Wanderung gerade richtig. Die frühzeitige Reservierung für den Abschluss im Gasthaus Adler in Neu-Nuifra hat sich als sehr gut erwiesen, sonst hätte die große Anzahl der Wanderer sicher keinen Platz bekommen. Die Wirtin versteht ihr Metier, schneller Service, günstige Preise und zum guten Vesper eine flüssige Beigabe. Wanderführerinnen waren an diesem Tag Monika Armbruster und Ulrika Braun, die diesen Tag sehr gut gestaltet haben mit der Essensvorbestellung und natürlich die Strecke richtig eingeteilt hatten.

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Wanderung am 7. April 2019:
Ganztagswanderung: Obertal - Glashütte - Buhlbachsee - Forellenhof Buhlbach.
Die Wanderführerinnen waren Monika Armbruster und Ulrika Braun.

Der Vorschlag zum Wandern im Buhlbachtal war gut: wandern in einer schönen Ecke des Schwarzwaldes, wo andere Urlaub machen. Zuerst ging es hinauf zur Idylle am Buhlbachsee, einer der 9 Karseen im nördlichen Schwarzwald, hier hat die Sonne noch ein schönes Licht gezaubert. Zur Bärenteichhütte zurück mit kleiner Pause, dann hinauf zur schön gelegenen Hahnenhütte auf ca. 830 Meter Höhe mit Blick bis zum Schliffkopf. Es folgte der Abstieg auf guten Wanderwegen zurück ins Buhlbachtal und zur Einkehr in der Fischerhütte. Hier hatten die Wanderer, welche die kleinere Runde mit ca. 10 Kilometer gelaufen sind, die Fischspezialitäten probiert, aber auch die restlichen der insgesamt 31 Teilnehmer konnten noch gut essen und es sich gemütlich machen. Die beiden Wanderführerinnen Monika Armbruster und Ulrika Braun hatten gute Vorarbeit geleistet, so musste beim Vorwandern noch durch Schnee gestapft werden und trotzdem wurden die schönsten Wege gefunden. Am Sonntag waren die Wege frei und das Wetter hat auch bis zum Abend gehalten.

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Wanderung vom16.-23. April 2019:
Wanderwoche Sizilien und Liparische Inseln 
Die Wanderführer waren Moritz Möhrle.
Eine Reise der Wandergruppe nach Sizilien mit geführten Touren, wo wir nicht nur in der Natur unterwegs waren, sondern auch kulturelle Orte besuchten , welche es auf der größten Mittelmeerinsel sehr viele gibt. Früh aufstehen am Anreisetag, dann zum Flughafen und nach 2 Stunden schon auf einer Insel, die viel zu bieten hat. Gleich danach zum Zentrum von Catania mit ausführlicher Stadtbesichtigung, mit Besuch auf dem lebhaften und lauten Markt, auf dem die Fischer ihre Fänge lautstark anpreisen. Eine Orangenplantage darf natürlich nicht fehlen, dazu die anschließende Verkostung der Früchte, die frisch geerntet in verschiedenen Varianten angeboten wurden: einfach nur köstlich. Am zweiten Tag war Wandern durch die Schlucht bei Pantalica angesagt, ein Muss für Wanderfans und Naturbegeisterte. In den Wänden der Schlucht sind Höhlen zu sehen, Nekropolen aus dem 13. bis 8. Jahrhundert v.Chr., die teilweise als Wohnungen und Grabstätten genutzt wurden und somit eindrucksvolle Zeitzeugen aus dem Beginn der menschlichen Zivilisation sind. Diese Schlucht von Pantalica und das Val di Noto wurde zum Weltnaturerbe ernannt, und diente den Sizilianern, welche in der Gegend wohnten, seit jeher als Zufluchtstort.
Der dritte Wandertag war am Meer, mit einigen, historischen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem seit 1940 leer stehenden, mediterranen Thunfischwerk in der der Fisch direkt an der Küste verarbeitet wurde. In der Nähe der Torre di Vendicari, ein mittelalterlicher Festungsturm und weiter nach Norden erreichte die Gruppe die paradiesische Bucht von Calamosche. Es folgte der Besuch der Stadt Noto, die früher an der Hauptverbindung von Nord nach Süd gelegen war, wo man gemütlich durch den schönen italienischen Ort bummeln konnte: ein weiterer erlebnisreicher Tag, was will man mehr.
Am nächsten Wandertag zuerst mit dem Bus auf der herrlichen Panoramastrasse hinauf nach Forza d' Agro. In dem Idyllischen Ort hätten wir viel Zeit verbringen können, aber es wartete noch die 12 Kilometer lange Tour am Hang entlang und nach Casalvecchio bis zum bekannten Ort Savoca, der als Drehort für verschiedene Szenen aus der Filmtrilogie "Der Pate " berühmt wurde. Dort ausgiebig die Aussichten und den Cappuccino genießen und zurück zum Hotel, wo bei warmem Wetter die Sonnenterrasse und ein wenig Freizeit am Pool gut angenommen wurde.
Am Samstag war der Besuch von Taormina auf dem Plan, eine der schönsten Städte auf der Insel. Zuerst durch den Botanischen Garten, dann zum Amphitheater mit fantastischem Blick auf die Stadt, zum Meer und zum Ätna. Noch nicht genug, danach sind einige zum höher gelegen Ort Castelmola gewandert und ein Teil der Gruppe hat den Linienbus benutzt: es war für alle ein Erlebnis.
Der nächste Tag hat recht normal begonnen, doch die Überfahrt mit dem Schiff auf die Inseln war nicht möglich, da Sturm angesagt war, der leider auch in voller Wucht gegen Mittag begann. Kurz umdisponiert und zum Ätna gefahren, wo die Sicht gut war. Dort wurden die verschieden Möglichkeiten genutzt, um nach oben zu kommen. Alle bekamen die Ausmaße der riesigen Lavaströme in dem Gebiet mit und waren erstaunt, dass die Bevölkerung der Region so einigermaßen gelassen mit der Gefahr umgeht. Auch am Montag waren die Wellen gewaltig und der Besuch auf den Inseln Vulcano und Lipari war nicht möglich.
Vom Reiseteam wurde als Ersatz der Besuch von Syrakus vorgeschlagen und angenommen: der archäologische Park, die sehr schöne Innenstadt mit der zweitältesten Kirche der Christenheit waren bei angenehmen Wetter einen Besuch wert. Eine kleinere Gruppe hat in der Nähe von Taormina eine lohnende Wanderung unternommen. Alle waren froh, doch noch trotz des Wetterumschwungs den letzten Tag einigermaßen trocken genießen zu können. Die Organisation und das Hotel waren richtig gut, die Wanderführer vor Ort und das Bus Team muss gelobt werden: es waren perfekt geplante Touren und das Bus Team hat an ihrem freien Tag alles getan, dass wir Taormina von seiner besten Seite kennenlernen konnten. Bei der Rückreise wurde wir von allen anderen Gästen gelobt, welch eine tolle und aufgeschlossene Gruppe wir von der Wandergruppe Talheim doch waren.

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Wanderung am 5. Mai 2019:
Ganztagswanderung: Geroldsauer Wasserfälle - Bütthof 
Die Wanderführerin war Lisa Niebergall.

Regen und Schnee am Samstag, aber die Vorhersagen für Sonntag waren etwas besser und somit stellte sich die Frage: wandern oder nicht wandern. Die wetterfesten Wanderer haben sich für die Tour bei Baden- Baden entschieden, was sich als gut herausstellte. Beim Start der Wanderung fiel von den Laubbäumen der Schnee vom Vortag ab, schon bei den Aussichtsfelsen gab es teilweise blauen Himmel und die Sicht reichte zu den Battertfelsen, zum Merkur und übers Rheintal. Das Rauschen des Wasserfalls war zu hören und die kleine Geroldsauer Wasserfallrunde war ein Muss, denn nach dem Regen war der Bach gut gefüllt und die kleinen Kaskaden hatten etwas beruhigendes. Eine kurze Pause am Bütthof und dann ging es zum Scherrhof zur Abschlusseinkehr. Die neue Wanderführerin Lisa Niebergall hat sich intensiv mit der Streckenführung befasst und für den Abschluss ein gutes Lokal gefunden, was die ganze Gruppe zu schätzen wusste.

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Wanderung am 19. Mai 2019:
Ganztagswanderung: Uracher- und Gütersteiner Wasserfälle
Die Wanderführer war Manfred Niebergall.

Die Uracher Wasserfälle waren am Sonntag das Ziel der Talheimer Wanderer. Es hat sich manches verändert, viele gebührenpflichtige Parkplätze und viele Besucher im unteren Bereich der Wasserfälle.
Im oberen Teil nach dem Anstieg war es gemütlicher. Ein Klassiker ist die Tour schon, mit all den verschiedenen Anlaufstellen, zuerst zum Wasserfall und dann ein Wegestück bis zur Stelle, die ganz nahe an die Kaskade heranführt. Auf guten Wegen mit kurzer Pause an der Wasserfallhütte und an den Aussichtspunkten, dem Hannerfels und Rutschenfels. Zur Mittagspause an der Rohrauer Hütte konnte man gemütlich im Freien sitzen und das gute Wetter genießen. Danach vorbei am Fohlenhof folgte der Abstieg zu den Gütensteiner Wasserfällen. Das frische Grün der Bäume und das plätschernde Wasser war einfach schön. Nochmals vorbei an einem stattlichen Gestüt und Bauernhof zurück zum Ausgangspunkt. Das Wanderführerehepaar Manfred und Lisa Niebergall hatten die Tour geführt und gleich zu Beginn der Tour eine gute Gaststätte mit bestem Essen in der näheren Heimat reserviert, was sich als sehr gut erwiesen hatte, waren es doch zu viele Wanderer und zu lange Wartezeiten beim Gasthaus im Maisenbach.

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